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Burnout – Stress

Burnout – Stress

Gerade die unter uns, die alles besonders gut machen möchten. Gerade jene – welche sich viel Mühe geben, die verantwortungsvoll und hochmotiviert sind, setzten sich den Gefahren des negativen Stresses aus.

  • Du machst einen tollen Job!
  • Du hast Familie!
  • Du bist erfolgreich!
  • Die anderen beneiden Dich!
  • Du bist besser als die Meisten!
  • Du schaffst mehr!
  • Und weil Du so gut bist, bekommst Du immer mehr Aufgaben!

Geht es Dir auch so? Bekommst Du nicht langsam das Gefühl, Du könntest es irgendwann einmal nicht schaffen? Du bräuchtest eine Pause, aber alles verlässt sich auf Dich?

Stress in der Natur

Die Natur hat den Stress erfunden, um kurzfristig die Leistungsfähigkeit bei Gefahr drastisch zu steigern. Dabei haben sich drei Reaktionen auf eine vermeintliche Gefahr herauskristallisiert. Stell Dir einfach vor, Du stündest einem wilden Raubtier gegenüber:

Stress für die Flucht

Ist die Gefahr zu groß, wirst Du weglaufen. Je schneller Du bist, je unerwarteter Du einen Haken schlagen kannst, je schneller Du auf dem Baum bist, desto größer ist Deine Chance der Bestie zu entkommen. Hier hilft Dir der Stress, der Gefahr zu entrinnen.

Stress für den Angriff

Einen Knüppel ergreifend und laut brüllend auf den Angreifer loszugehen ist ein anderes probates Mittel. In diesem Fall hilft Dir der Stress über Dich hinauszuwachsen, durch Deine Aggressivität kannst Du das Raubtier überraschen und in die Flucht schlagen. Du bist nicht nur gerettet, sondern erhältst nach dem Stress auch noch eine euphorische Belohnung!

Erstarren durch Stress

Wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange. Da Bewegungen viel besser wahrgenommen werden, machst Du Dich durch absolute Bewegungslosigkeit quasi unsichtbar. Mit ein bisschen Glück geht das Raubtier an Dir vorüber, ohne Dich überhaupt zu bemerken.

Wichtig - alle Reaktionen können hilfreich sein und wurden in unendlich vielen Situationen erprobt. Keine einzige ist besser als die anderen, lediglich der Zufall entscheidet, welche im Einzelfall die richtige gewesen wäre.

Stress im Alltag

Erinnere Dich zum Beispiel an Dein Verhalten, wenn Du in einem Verkehrsstau stehst. Es kann auf der Autobahn bei einem Unfall oder im Berufsverkehr sein. Versuchst Du sofort abzubiegen, um möglichst schnell den Stau zu verlassen, nimmst Du dabei vielleicht einen großen Umweg in Kauf? Schimpfst Du lautstark über die anderen Verkehrsteilnehmer oder über den Verursacher des Staus? Wechselst Du ständig die Fahrbahn um Dir einen kleinen Vorteil gegenüber den anderen Fahrern zu ergattern? Krallst Du Deine Hände in das Lenkrad und kämpfst Dich durch den Stau hindurch, kochend vor Wut, weil Dir die Zeit gestohlen wird? Oder bleibst Du ganz gelassen und freust Dich, weil Du nun endlich Zeit findest Deinen Lieblings-Radiosender zu hören? Ähnliche Beispiele finden sich auf der Arbeit, Zuhause, auf Festen und Veranstaltungen. UND - Natürlich wird selbst die gleiche Person sich unterschielich verhalten, abhängig von den Rahmenbedingungen, wie Zeitdruck etc.

Positiver Stress – eine gute Sache

Stress und der Umgang damit können trainiert werden, glücklicherweise gibt es viele Formen von positiven Stress (deshalb sind Risikosportarten so beliebt), eines verbindet sie alle! Damit Stress eine positive Wirkung haben kann, müssen die Belastungsphasen durch ausreichende Entspannungsphasen abgelöst werden. Jede Form des Stresses benötigt eine anschließende Regeneration. Körperliche Belastung (körperlicher Stress), durch Sport oder Arbeit, benötigt anschließende Ruhe, damit sich die Muskulatur erholen und verstärkt aufbauen kann (Trainingseffekt). Auch mentale Belastung benötigt anschließende Pausen, damit sich unser Gehirn erholen und unser Geist gestärkt werden kann. Regelmäßiger, erholsamer Urlaub und erholsame Wochenenden sind, langfristig gesehen, unbedingt nötig damit Alltagsstress eine positive Wirkung entfalten kann.

Überlastung (negativer Stress)

Eine Überlastung kann sowohl auf körperlicher als auch auf geistiger Ebene entstehen. Wenn die Ruhephasen zu kurz für eine Regeneration sind, werden unser Körper oder unser Geist ausgelaugt. Langfristig andauernde Überlastung ist negativer Stress! Überlastung (negativer Stress), teils über mehrere Jahre, ist meist ein schleichender Prozess und wird häufig gar nicht wahrgenommen.

Ein Muskelkater ist ein Anzeichen von kurzfristiger körperlicher Überlastung, dass kennt jeder. Abgeschlagenheit und das ständige Gefühl von Müdigkeit, können Anzeichen von langfristiger körperlicher Überlastung sein!

Geistige Überlastung (Stress) kann sich durch folgende Symptome ausdrücken:

  • Das Gefühl ständig auf der Flucht zu sein, morgens die Flucht von zuhause zur Arbeit, Abends die Flucht von der Arbeit nachhause
  • Aggression, plötzliche Wutausbrüche, Lautwerden und Schreien
  • Phlegmatisches oder apathisches herumsitzen, Bewegungslosigkeit, die Verweigerung zu sprechen

Entsprechen diese Verhaltensweisen nicht exakt denen, die uns von der Natur zur Gefahrenabwehr vorgegebenen wurden? Richtig! All dies sind sinnvolle Verhalten um mit plötzlichen und unerwarteten Bedrohungen umzugehen. Was aber, wenn sich diese Anzeichen mehren, wenn sie monatlich, wöchentlich oder gar täglich auftreten? Dann sind es eindeutige Anzeichen von langfristiger Überlastung, von zuviel Stress!

Spätestens JETZT ist es an der Zeit etwas zu unternehmen. JETZT, bevor plötzlich alles zusammenbricht. JETZT, vor dem Burnout, solltest Du dringend etwas für DICH und DEINE Gesundheit tun. Tue es für Dich, tue es aber auch für alle, die von Dir abhängig sind, für Deine Familie, für Deine Freunde, für Deine Kollegen.

Bogenschießen im BOGENPARADIES

Bogenschießen ist der ulitmative Ausgleich. Nicht umsonst wird das Bogenschießen sowohl von Physio- als auch von Psychotherapeuten gern eingestzt. Der Bogensport verbindet sportliche, geistige und meditative Komponenten auf behutsame Weise. Das Bogenschießen bedarf keiner großen Anstrengung, weder Kraft noch Schnelligkeit sind gefragt, eher Konzentration, Fleiß und Ausdauer. Der Bogensport ist nicht besonders teuer und benötigt nicht übermäßig viel Zeit. Durch die Konzentration auf den eigenen Körper, auf die Bewegungsabläufe, auf einzelne Muskelgruppen vergisst der Sportler in kürzester Zeit den Alltag, alles um ihn herum versinkt, er beschäfitgt sich ausschließlich und aufmerksam mit sich selbst, mit seinem Körper, mit seinem Geist und mit seinem Sportgerät. Der Bogensport, unter fachkundiger Anleitung erlernt und richtig ausgeführt, funktioniert wie eine Reset-Taste für den Kopf und trainiert darüber hinaus auf sanfte Weise das Skelett und die Muskulatur.

Sportler mit flexibler Arbeitszeit kommen spontan ins BOGENPARADIES, wenn sie merken, dass sie eine Pause benötigen, andere kommen nach Feierabend oder am Wochenende. Bereits eine Stunde Bogenschießen macht sie wieder fit für den Rest des Tages, oft sogar für den Rest der ganzen Woche.

Wenn Du das Gefühl hast, Du könntest zur Gruppe der Stress-Gefärdeten gehören, dann rufe SOFORT unsere Hotline unter der Nummer 01 73 75 77 005 an, frage nach Richard und sprich mit ihm über diesen Beitrag. Er ist erfahren mit Stress und Burnout, er steht in Kontakt mit etablieren Psychologen und Psychotherapeuten aber auch mit Lerntherapeuten und Schülercoaches. Wende Dich vertrauensvoll an ihn und lasse Dich beraten, wie Du dem negativen Stress auszuweichen kannst, bevor es zum Burnout kommt.